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Sendelbacher Pfadfinder veranstalten Kinderfasching

Gar nicht mehr wegzudenken ist mittlerweile der Kinderfasching in Sendelbach. Schon seitüber 20 Jahren veranstalten die Pfadfinder für alle Kinder rund um Sendelbach eine Kinderfaschingsfeier. Auch in diesem Jahr hat sich das Vorbereitungsteam, 4 Jugendlichen zwischen 13und 16 Jahren, wieder einiges ausgedacht. Bei fast 50 Kindern ist es wichtig den Nachmittag abwechslungsreich zu gestalten. Nach der Begrüßung wurden erstmal ein paar Kennenlernspiele gespielt. Als das Eis dann gebrochen war stieg auch die Stimmung und es wurde ausgelassen getanzt und gefeiert. In 3 Kleingruppen wurden immer wieder Gruppenspiele angeboten. Klassiker wie „Reise nach Jerusalem“ oder „Laurenzia“ durften nicht fehlen. Neu war dieses Jahr der „Konfetti-Weitwurf“ der bei den Kindern für Begeisterung sorgte. Nach dem der erste Bewegungsdrang gestillt war, gab es für alle Faschingsnarren in der Pause Kuchen und Getränke. Nach der Pause kam die legendäre Mohrenkopfwurfmaschine zum Einsatz. Wer es etwas ruhiger mochte, konnte sich schminken lassen. Und dann waren die 3 Stunden auch schon wie im Fluge vergangen.
Paula, Teresa, Till und David waren sichtlich erleichtert und haben sich gefreut, als sie am Ende lauter glückliche Kinder verabschieden duften.
Und eins steht jetzt schon fest, einen Kinderfasching 2021 wird es bestimmt wieder geben.

Lennart Kreusch weitere 3 Jahre Vorstand der Sendelbacher Pfadfinder

Bis auf den letzten Stuhl war der kleine Saal des Sendelbacher Pfarrheims zur diesjährigen Stammesversammlung besetzt.
Neben der Vorstandschaft und den Gruppenleitern waren auch die neu gewählte Elternvertreter Katharina Mantel und Daniel Gerlach sowie Vertreter des Fördervereins anwesend.
Zu einer Stammesversammlung gehören aber auch die Gruppenkinder. Aus jeder Altersstufen waren immer 2 Vertreter anwesend. Zur beratenden Unterstützung haben sie zum Teil noch weitere Gruppenmitglieder mitgebracht.
Kinder in einer Versammlung? Das gehört bei den Pfadfindern dazu. Es wird viel Wert auf Kindermitbestimmung gelegt, auch bei wichtigen Entscheidungen. Die Gruppenkinder dürfen genauso an den Wahlen teilnehmen und ihre Stimme abgeben wie die Gruppenleiter, der Elternvertreter und der Vorstand.
Ganz schön spannend. Julian Schüssler ist schon zum zweiten Mal dabei und weiß schon genau, was es heißt: „Der Vorstand wird entlastet“ oder „wir wählen per Akklamation“.
So durfte er heute mitentscheiden wer der neue Wahlausschuss sein soll und auch ein Vorstandposten war zu wählen.
Lennart Kreusch führte durch die Versammlung und hatte allerhand zu erzählen, so ein Arbeitsjahr bei den Sendelbacher Pfadfindern ist voll. Zeltlager, Leiterrunde, Gruppenstunden, Altpapiersammlung, Vorständetreffen … um nur einige zu nennen.
Lennart Kreusch hat die letzten 3 Jahre viel Engagement und Herzblut in sein Amt gelegt. Daher waren sich alle Kinder und Erwachsenen einig und wählten ihn für weitere 3 Jahre als Vorstand. Tobender Applaus schallte durch das Pfarrheim. Unterstützt wird er dabei im Vorstandsteam von Franziska Ries und Katharina Vormwald .
Auch für dieses Jahr steht schon viel auf dem Programm. Das Zeltlager an Pfingsten ist Pflicht, der Georgstag im Mai und für die Sommerferien ist noch eine mehrtägige Kanutour geplant.
Neben den Planungen durften die Gruppenvertreter aber auch Wünsche äußern. Julian wünscht sich neue Bälle, eine Kinderdisco und einen Spieleabend. Die Größeren möchten eine Wanderkohte für das nächste Zeltlager.
Die Vorstandschaft hat sich sehr über die Wünsche gefreut und möchte auch schon bald die ersten in Erfüllung gehen lassen.

Sendelbacher Pfadfinder bilden sich weiter

5 Leiterinnen und Leiter der Pfadfinder aus Sendelbach absolvieren einen weiteren Schulungsbaustein in ihrer Leiterausbildung. Dazu besuchten sie ein Schulungswochenende der Pfadinder in der Diözese Eichstätt. Aber warum das Ganze? Wöchentliche Gruppenstunden halten, Zeltlager vorbereiten oder eine der vielen Aktionen mit Kindern und Jugendlichen planen und durchführen. Eigentlich „Alltag“ für Leiterinnen und Leiter bei den Pfadfindern. Doch auch dies will gelernt sein. Die Pfadfinder setzen schon seit Beginn an auf eine gute Ausbildung der Leiterinnen und Leiter, und das jetzt schon seit über 100 Jahren
Nach der Anreise am Freitagabend im Jugendhaus Ensfeld und der Begrüßung ging es auch schon los mit dem ersten Teil der Schulung. Die 24 Teilnehmer und die 3 Teamer behandelten das Thema Geschlechterrollen von Mann und Frau und welche Klischees gibt es jeweils. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden dabei ausgiebig diskutiert. Am Samstagmorgen stand das Thema Gewalt gegen Kindern und Jugendlichen, Sensibilisierung und wie man Prävention betreiben kann, auf dem Programm. Dazu kam eigens für diesen Block die Präventionsbeauftragte für die Jugendarbeit der Diözese Eichstätt. Nach der Mittagspause war die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und ihre Bedürfnisse in allen Altersphasen das Thema. Jedes Alter hat dabei seine Herausforderungen. Das geht vom spielerischen Erkunden der Umwelt, bis hin zu Entscheidungen die für das berufliche und private Leben zu treffen sind. Der Abend begann mit einem gemeinsam gefeierten Gottesdienst und endete mit Rollenspielen in denen verschiedenste Konfliktsituationen gespielt und anschließend analysiert wurden. Am letzten Morgen lernten die Gruppenleiter die pfadfinderische Methode und das Durchführen von Projekten. Zum Abschluss wurde von allen Teilnehmern das Wochenende nochmals reflektiert, was den Pfadfindern sehr wichtig ist.
Schon am nächsten Wochenende nimmt das Vorstandschaftsteam der Sendelbacher Pfadfinder an einer Schulung teil, in der sie speziell in den Aufgaben als Vorstand geschult werden.

Sendelbacher Pfadfinder auf Burg Rieneck

Gute Planung ist die halbe Miete

Jugendarbeit bei den Pfadindern ist mehr als nur Zeltlager und Waffeln in der Fußgängerzone für einen guten Zweck zu verkaufen. Der Stamm Sendelbach zählt inzwischen über 50 Kinder in 6 Gruppen verschiedener Altersstufen. Und wie Eltern wissen, stellt jedes Alter neue Herausforderungen dar. Diesen Ansprüchen gerecht zu werden bedeutet viel Arbeit, auch hinter den Kulissen. Dieses Wochenende trafen sich die Leiter des Stammes zum jährlichen Reflexions- und Planungswochenende in der Burg Rieneck. Neben der Reflexion über die vielen Aktionen des vergangenen Jahres 2018/19 wie Bezirkszeltlager, 72-Stunden Aktion, Gruppenstunden usw. …stand die Planungen neuer Vorhaben. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz. Und ganz stilecht bei Lagerfeuer und Stockbrot wachsen auch die Leiter noch weiter zusammen.

„Immer neues und spannendes zu bieten ist manchmal viel Arbeit, aber wir machen es alle gerne. Denn wir wissen, für wen wir es machen und das Feedback der Kinder ist super. Das motiviert uns Woche für Woche“, so Vorstand Lennart Kreusch.